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FAQ - Frequently Asked Questions zum Industrietechniker

Die Top 5 Fragen

Weitere Fragen

Kann ich als Industrietechnikerin oder –techniker auch die Fachhochschule oder Universität besuchen?
Ja, der Besuch einer FH oder Uni ist für Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung möglich. Mit der umfassenden Ausbildung und der einschlägigen Berufserfahrung ist die Wahl des Studiums außerdem oft viel einfacher und treffsicherer. nach oben

Wie lange dauert die Ausbildung zum Industrietechniker / zur Industrietechnikerin?
Die Basis der Ausbildung ist das Absolvieren einer technischen Lehre in der Industrie. Je nach Beruf dauert sie zwischen drei und vier Jahren. Danach ist Zeit für Praxis und gegebenenfalls Präsenzdienst. Für die weiterführenden Module sind zwei (Werkmeisterprüfung = Industrietechnikerprüfung 1) bzw. eineinhalb Jahre (Berufsreifeprüfung = Industrietechnikerprüfung 2) einzuplanen. Insgesamt dauert die reine Ausbildung also siebeneinhalb Jahre. nach oben

Wo ist der Unterschied zwischen Lehre und Industrietechniker-Ausbildung?
Die Lehre ist ein Teil und die Basis für die Ausbildung zum Industrietechniker / zur Industrietechnikerin. Zunächst absolvieren die Teilnehmer/-innen eine technische Lehre in der Industrie. Den Besten macht das Unternehmen dann das Angebot, die Werkmeisterprüfung sowie die Berufsreifeprüfung zu machen. nach oben

Können alle technischen Lehrberufe Basis für die Ausbildung zum Industrietechniker sein?
Grundsätzlich sind alle technischen Lehrberufe in der Industrie der Schlüssel zum beruflichen Erfolg als IndustrietechnikerIn. Sollte es Unklarheiten geben, empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der IV Salzburg, um gemeinsam den Einzelfall genau zu prüfen. nach oben

Wie viel verdiene ich als Industrietechniker?
Die Entlohnung während der Lehrzeit ist durch den Kollektivvertrag geregelt. Sie beträgt zum Beispiel in der Elektro- und Elektronikindustrie im 4. Jahr der Ausbildung 1.108,- pro Monat. Nach der Lehrzeit steigert sich die Bezahlung je nach Einsatzgebiet, Leistung und Verantwortung. Die Kollektivvertragslöhne sind dabei immer als Mindestmaß, also als Grenze nach unten, zu verstehen. Gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie eben Industrietechnikerinnen und –techniker, übernehmen in ihren Unternehmen Verantwortung und entwickeln sich zu gefragten Fachkräften oder Führungspersönlichkeiten. Das merkt man dann auch daran, dass sich der Lohn besser entwickelt, als im Kollektivvertrag festgeschrieben. nach oben

Ist der Industrietechniker ein neuer Lehrberuf?
Nein, der Industrietechniker ist kein neuer Lehrberuf. Es ist eine Karrieremöglichkeit für alle, die eine tolle Laufbahn außerhalb der Schule machen wollen. Technische Lehrberufe sind ein Teil der Ausbildung. nach oben

Wie geht es nach der Ausbildung zum Industrietechniker weiter?
Wer die Ausbildung zum Industrietechniker oder zur Industrietechnikerin abgeschlossen hat, kann im Unternehmen mit interessanten Aufgaben rechnen. Das Unternehmen hat Zeit in die Ausbildung investiert und ist dann bemüht, Industrietechnikerinnen und – technikern auch entsprechend herausfordernde Jobs im Unternehmen zu geben. Die Industrietechniker-Betriebe werden Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung bei der Besetzung von offenen Führungspositionen im Unternehmen bevorzugt behandeln. Selbstverständlich sind auch Karrieren an der Universität oder an der Fachhochschule möglich! nach oben

Kann ich auch in kaufmännischen Berufsbildern (z.B. Industriekaufmann) die Ausbildung zum Industrietechniker machen?
Die Teilnahme an der Ausbildung zum Industrietechniker und zur Industrietechnikerin ist an technische Lehrberufe gebunden. Aufgrund der mangelnden technischen Vorkenntnisse wäre diese Ausbildung auch für Absolventinnen und Absolventen kaufmännischer Lehrberufe wenig sinnvoll. nach oben

Wie wirkt sich ein ggf. abzuleistender Präsenzdienst auf die Ausbildung aus?
Noch bevor die jungen Fachkräfte zum Bundesheer oder zum Zivildienst müssen, gibt es ein Karrieregespräch mit dem Vorgesetzten. In diesem Gespräch kommt es bereits zu einer klaren Vereinbarung zwischen dem Facharbeiter und dem Unternehmen. Nach dem Präsenzdienst kann dann die Weiterführung der Ausbildung beginnen. nach oben

Was sind die Erfolgskriterien in der Ausbildung?
Während der Lehrzeit werden betrieblicher und schulischer Ausbildungserfolg dokumentiert und stellen gemeinsam mit der erfolgreich abgelegten Lehrabschlussprüfung die Grundlage für die Möglichkeit zur Fortführung der Ausbildung über die Lehrzeit hinaus dar. Ein „guter Erfolg“ (Notenschnitt 2,0 und besser) in der Berufsschule (zumindest in der 3. und 4. Klasse) und eine „mit gutem Erfolg“ abgelegte Lehrabschlussprüfung definieren hier die zu erbringende Leistung. Der betriebliche Erfolg wird anhand von betriebsintern definierten Kriterien gemessen.
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Was haben die AbsolventInnen am Schluss in der Hand?
Am Ende der Ausbildung erhalten IndustrietechnikerInnen ein Zertifikat, das bescheinigt, dass sie diesen umfassenden Ausbildungsweg absolviert haben. Die Prüfung der Voraussetzungen für die Ausstellung des Zertifikats erfolgt durch die Industriellenvereinigung. nach oben

In welchem Bezug steht die Ausbildung zum Industrietechniker / zur Industrietechnikerin zur Berufsreifeprüfung und zur Werkmeisterschule?
Die Industrietechnikerprüfung besteht aus zwei Teilen: der „Industrietechnikerprüfung praktischer Teil“, die der Abschlussprüfung der Werkmeisterschule entspricht, und der „Industrietechnikerprüfung allgemeiner Teil“, wobei diese der Berufsreifeprüfung entspricht.
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Können Teile der „Industrietechnikerprüfung allgemeiner Teil“ schon während der Lehre gemacht werden?
Die „Industrietechnikerprüfung allgemeiner Teil“ besteht aus den Teilbereichen Mathematik, Englisch und Deutsch. Die Praxis der Berufsreifeprüfung hat gezeigt, dass einer dieser Teilbereiche schon während der Lehrzeit erfolgreich abgelegt werden kann – aber keinesfalls muss. nach oben

Können die TeilnehmerInnen bei dem Programm mitmachen, wenn sie bereits Lehrling sind?
Ja, eine Aufnahme in das Programm ist in Salzburg auch für Lehrlinge möglich. Die Entscheidung darüber trifft der Betrieb in Absprache mit der Industriellenvereinigung.
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Kann man, wenn man bereits die Lehre abgeschlossen hat, das Zertifikat „IndustrietechnikerIn“ erwerben?
Auch das ist nach Absprache möglich. Die Lehrabschlussprüfung, Berufsreife- und Werkmeisterprüfung muss allerdings nach dem 31.12.1996 absolviert worden sein. Die Voraussetzungen für den Erwerb des Zertifikats sind dieselben wie für Lehrlinge.
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